
FFG Success Story: Meterspurbahnen
Meterspurbahnen zeichnen sich durch enge Bögen, große Steigungen und spezifische Rad-Schiene-Kontakt aus. Diese Eigenschaften führen zu erhöhtem Verschleiß, höheren Schallemissionen, insbesondere Kurvenkreischen, sowie einem gesteigerten Instandhaltungsaufwand. Lösungen, die für Normalspursysteme entwickelt wurden, sind aufgrund dieser besonderen Randbedingungen nur eingeschränkt übertragbar.
Die Arbeit wurde in enger Zusammenarbeit zwischen Virtual Vehicle Research GmbH, RAILplus AG, Stadler Bussnang AG, voestalpine Railway Systems GmbH und Lucchini RS S.p.A. durchgeführt. Ziel war es, die Wechselwirkung zwischen Reibung (Einfluss von Friction Management), Verschleiß und Kurvenkreischen in einer Modellierungsumgebung abzubilden.
Der Modellierungsansatz umfasste:
Die Simulationen wurden durch umfangreiche Labor- und Messkampagnen validiert, darunter akustische Messungen, struktur-dynamische Untersuchungen sowie Verschleißanalysen. Dadurch konnten sichergestellt werden, dass relevante Betriebsbedingungen mit hoher physikalischer Genauigkeit abgebildet werden.

Der validierte Simulationsansatz ermöglicht:
Diese Fähigkeiten schaffen eine fundierte Grundlage für Entscheidungen in Betrieb, Planung und Engineering. Maßnahmen können bereits virtuell bewertet werden, bevor sie umgesetzt werden, wodurch sowohl technische Risiken als auch Lebenszykluskosten reduziert werden.
Das Projekt zeigt, wie integrierte Simulationsmethoden komplexe Wechselwirkungen in Meterspurbahnsystemen quantifizierbar und beherrschbar machen können. Dadurch entsteht eine robuste Grundlage für einen effizienteren, wirtschaftlicheren und nachhaltigeren Bahnbetrieb sowie fundierte Entscheidungsprozesse.

Projektkoordination (Story)
Eva Stimpfl, B.Sc. M.A
Innovation & Project Manager
Virtual Vehicle Research GmbH
T: +43 (0) 664 785 16905
eva.stimpfl@v2c2.at
Virtual Vehicle Research GmbH
Inffeldgasse 21A
8010 Graz
T +43 316 873 9001
office@v2c2.at
www.virtual-vehicle.at
This success story was provided by the consortium leader and by the mentioned project partners for the purpose of being published. FFI Opt Meterspur is a COMET Project within the COMET – Competence Centers for Excellent Technologies Programme and funded by BMIMI, BMWET, das Land Steiermark and Steirische Wirtschaftsförderung (SFG).
The COMET Programme is managed by FFG. Further information on COMET: www.ffg.at/comet

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